Unser Missionsprojekt

Maresa

Eine Siedlung an der Grenze zwischen Südafrika und Mosambik. Was 2013 in einer Schilfhütte begann, ist heute ein Kinderhaus, ein Brunnen für rund 700 Menschen und die monatliche Versorgung von 100 Familien.

Komatipoort, Südafrika · Marita und Uwe Schönwald · Trägerschaft der Christus-Gemeinde Woltersdorf e. V. seit März 2017

Zwei Mitarbeiterinnen mit einer Handpuppe vor einer Gruppe Kinder in der Schilfhütte
Wo alles anfing: Die Arbeit begann in einer Schilfhütte, die als Kirche diente – mit einem einfachen Programm, das den Kindern das Evangelium nahebringt.

Eine Berufung nach Afrika

Im Jahr 2010 erhielten Marita und Uwe Schönwald eine klare Berufung von Gott zur Missionsarbeit in Afrika. Nach einem Einsatz in einem Waisenhaus in Mosambik im selben Jahr sind sie seit 2013 nahe der kleinen südafrikanischen Grenzstadt Komatipoort stationiert, unweit der Grenze zu Mosambik im Südosten Afrikas.

Das Projekt trägt den Namen der kleinen Siedlung Maresa, in der verarmte Flüchtlinge aus Mosambik nach Südafrika kommen in der Hoffnung auf ein besseres Leben. 2013 gab es dort weder Toiletten noch Strom noch Trinkwasser; Feuerholz sammeln die Frauen bis heute mühsam.

Zwei Mädchen an einer Wand aus Schilfrohr in der Siedlung Maresa
Schilf ist das Baumaterial der Siedlung. Auch die Hütte, die als erste Kirche diente, bestand daraus.
Uwe Schönwald baut gemeinsam mit zwei Männern ein Gerüst aus Holzstangen
Gebaut wird gemeinsam mit den Menschen vor Ort: Gerüste, Toiletten, Schaukeln, das Kinderhaus.

Was in den Jahren gewachsen ist

Anfangs erhielten die Kinder drei Mahlzeiten pro Woche – heute sind es fünf. Im Lauf der Jahre wurden 22 Trockentoiletten gebaut, medizinische Versorgung ermöglicht, Winterkleidung verteilt und besonders bedürftige Familien unterstützt. Zwei Schaukeln wurden gebaut, Spielzeug wird regelmäßig verteilt.

Kinder spielen an einer Schaukel zwischen den Hütten der Siedlung
Zwei Schaukeln wurden gebaut; Spielzeug wird regelmäßig verteilt.
Kinder sitzen auf dem Boden und essen von blauen Tellern
Fünf Mahlzeiten pro Woche – anfangs waren es drei.
Uwe Schönwald pflanzt gemeinsam mit drei Kindern Setzlinge in einem Feld
Im Garten wird gemeinsam mit den Kindern gepflanzt.

Trägerschaft und Kinderhaus

Im März 2017 wurde das Projekt per einstimmigem Beschluss offiziell unter die Trägerschaft der Christus-Gemeinde Woltersdorf e. V. gestellt. Im Juni 2017 begann der Bau eines neuen Kinderhauses – heute Kinderbetreuungsstätte, Gottesdienstraum und Ort für Bibelstunden.

Voller Klassenraum: Kinder sitzen an bunten Tischen und arbeiten mit Heften und Büchern
Im Kinderhaus wird gelernt, gespielt und gegessen; zugleich dient es als Gottesdienstraum.
Uwe Schönwald liegt auf einer Matte neben einem schlafenden Säugling
Zwischen Bauen und Verteilen: ein ruhiger Moment.

Der Brunnen

Im Februar 2018 wurde ein Brunnenprojekt abgeschlossen, das rund 700 Menschen mit sauberem Trinkwasser versorgt. In den Corona-Jahren 2020 und 2021 wurden zusätzliche Maismehl-Verteilungen organisiert.

Eine junge Frau trinkt am Wasserhahn des Brunnens, daneben stehen gefüllte Kanister
Seit Februar 2018 versorgt der Brunnen rund 700 Menschen mit sauberem Trinkwasser. Vorher gab es in Maresa keines.

Wie es heute weitergeht

Seit 2022 arbeiten Marita und Uwe zweimal jährlich für knapp drei Monate gemeinsam in Südafrika. Zusätzlich unterstützen sie eine Kita 50 Kilometer entfernt, in der rund 25 Kinder Bildung und zwei Mahlzeiten täglich erhalten.

Auch das zweite Flüchtlingscamp „Orlando“, 20 Kilometer von Maresa entfernt, wurde in die Arbeit aufgenommen: Ein Lagerraum hält Lebensmittelvorräte bereit, monatlich erhalten die 100 bedürftigsten Familien Lebensmittelpakete. Eine Sozialarbeiterin koordiniert die faire Verteilung; samstags finden Gottesdienste sowie Besuche bei Kranken und Einsamen statt.

Marita Schönwald steht mit einem Mann und einer Frau vor einer Hütte, in den Händen ein Lebensmittelpaket
Im Camp Orlando, 20 Kilometer von Maresa entfernt: Monatlich erhalten die 100 bedürftigsten Familien ein Lebensmittelpaket. Eine Sozialarbeiterin koordiniert die Verteilung.

„Wir danken für alle Gebete und Unterstützung und werden weiter über die Entwicklung des Projekts berichten!“

Marita und Uwe Schönwald