Unser Missionsprojekt
Maresa
Eine Siedlung an der Grenze zwischen Südafrika und Mosambik. Was 2013 in einer Schilfhütte begann, ist heute ein Kinderhaus, ein Brunnen für rund 700 Menschen und die monatliche Versorgung von 100 Familien.
Eine Berufung nach Afrika
Im Jahr 2010 erhielten Marita und Uwe Schönwald eine klare Berufung von Gott zur Missionsarbeit in Afrika. Nach einem Einsatz in einem Waisenhaus in Mosambik im selben Jahr sind sie seit 2013 nahe der kleinen südafrikanischen Grenzstadt Komatipoort stationiert, unweit der Grenze zu Mosambik im Südosten Afrikas.
Das Projekt trägt den Namen der kleinen Siedlung Maresa, in der verarmte Flüchtlinge aus Mosambik nach Südafrika kommen in der Hoffnung auf ein besseres Leben. 2013 gab es dort weder Toiletten noch Strom noch Trinkwasser; Feuerholz sammeln die Frauen bis heute mühsam.
Was in den Jahren gewachsen ist
Anfangs erhielten die Kinder drei Mahlzeiten pro Woche – heute sind es fünf. Im Lauf der Jahre wurden 22 Trockentoiletten gebaut, medizinische Versorgung ermöglicht, Winterkleidung verteilt und besonders bedürftige Familien unterstützt. Zwei Schaukeln wurden gebaut, Spielzeug wird regelmäßig verteilt.
Trägerschaft und Kinderhaus
Im März 2017 wurde das Projekt per einstimmigem Beschluss offiziell unter die Trägerschaft der Christus-Gemeinde Woltersdorf e. V. gestellt. Im Juni 2017 begann der Bau eines neuen Kinderhauses – heute Kinderbetreuungsstätte, Gottesdienstraum und Ort für Bibelstunden.
Der Brunnen
Im Februar 2018 wurde ein Brunnenprojekt abgeschlossen, das rund 700 Menschen mit sauberem Trinkwasser versorgt. In den Corona-Jahren 2020 und 2021 wurden zusätzliche Maismehl-Verteilungen organisiert.
Wie es heute weitergeht
Seit 2022 arbeiten Marita und Uwe zweimal jährlich für knapp drei Monate gemeinsam in Südafrika. Zusätzlich unterstützen sie eine Kita 50 Kilometer entfernt, in der rund 25 Kinder Bildung und zwei Mahlzeiten täglich erhalten.
Auch das zweite Flüchtlingscamp „Orlando“, 20 Kilometer von Maresa entfernt, wurde in die Arbeit aufgenommen: Ein Lagerraum hält Lebensmittelvorräte bereit, monatlich erhalten die 100 bedürftigsten Familien Lebensmittelpakete. Eine Sozialarbeiterin koordiniert die faire Verteilung; samstags finden Gottesdienste sowie Besuche bei Kranken und Einsamen statt.
„Wir danken für alle Gebete und Unterstützung und werden weiter über die Entwicklung des Projekts berichten!“